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Marketing für deinen Brötchen-Lieferservice - 5 ultimative Tipps

Katharina Rösner
brötchenlieferdienst marketing
öffnet größere Ansicht, auf dem im FrachtPilot der Lagerbestand mit allen wichtigen Informationen geöffnet ist

Beim Marketing gibt es kein Richtig oder Falsch, da die Strategien je nach Unternehmen unterschiedlich gut funktionieren können. Dabei ist ein wichtiger Faktor, ob du im B2B-Geschäft oder für Privatkund:innen tätig bist, und wer deine Zielgruppe ist. Wichtig sind am Anfang dein Produkt oder deine Dienstleistung sowie deine Website und dein Onlineshop. Wir geben dir 5 Anhaltspunkte, woran du beim Start denken kannst.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Lokale und regionale Brötchenlieferdienste benötigen Reichweite im Liefergebiet
  • Kombiniere Online und Offline Marketing, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen
  • Die Online-Präsenz auf verschiedenen Plattformen hilft potenziellen Kund:innen dabei, deinen Lieferdienst zu finden

1. Kenne deine Zielgruppe

Bevor du dir überlegst, welche Inhalte du posten könntest, solltest du dir klar machen, wer deine Zielgruppe ist. Bei einem Lieferservice für Brötchen denkt man als Zielgruppe womöglich nicht direkt an junge Leute, die städtisch leben. Das bedeutet nicht, dass die Kund:innen automatisch alt sind und auf dem Land leben. Aber gerade für Ältere kann die Lieferung praktischer sein als der Gang zur Bäckerei. Für Familien oder Berufstätige können Lieferdienste zudem eine wichtige Zeitersparnis darstellen, um ihren Alltag besser zu organisieren. Darüber hinaus ist es aber auch für andere Leute praktisch, die keine Lust haben, immer extra zum Bäcker zu gehen.

Wie du siehst, ist die Zielgruppe durchaus breit gestreut und daher auf unterschiedlichen Wegen erreichbar.

Denn gerade am Anfang wirst du kein hohes Budget für dein Marketing haben und willst daher nicht blind einfach alle erreichen, sondern möglichst effektiv die richtigen Menschen ansprechen

2. Nutze Offline-Marketing

Dann fragst du dich, wie du diese Zielgruppe erreichen kannst. Da dein Lieferdienst lokal oder regional relevant ist, kann Offline-Marketing laut Wix.com eine gute Option sein. Dazu gehört zum Beispiel Werbung im Postkartenformat, Flyer oder auch Zeitungsanzeigen. Letztere sind allerdings teurer, weshalb du dir das am Anfang überlegen solltest.  

Auch hier ist das Design wichtig. Welche Atmosphäre willst du mit deinen Farben vermitteln? Diese müssen außerdem zu deinem Logo passen. Lasse dir dazu Sample erstellen und wähle das, was du und deine Geschäftspartner:innen für am besten halten. Deine Printmedien sollten genauso wie deine Website professionell wirken.

Sie helfen dabei, dass potenzielle Kund:innen in der Umgebung dich finden können. Jüngere triffst du womöglich eher bei Instagram, TikTok oder Facebook.

Flyer verteilen und auslegen kann bei Privatkund:innen auch gut funktionieren, bedeutet aber mehr Aufwand. Das Design, Bilder und die Haptik sind allerdings nicht zu unterschätzen. Was auch gut funktioniert, sind schön oder witzig gestaltete Postkarten oder Sticker. Bei Erstkund:innen oder solchen, die nur ab und zu bei dir bestellen, kannst du auch deine Printmedien der Lieferung beilegen.

Was auch sehr gut funktioniert, ist dein Logo auf deinen Fahrzeugen zu platzieren.

Präsenz bei Fachmessen hingegen bietet sich bei B2B-Kund:innen sehr gut an, genauso wie Anzeigen in Fachzeitschriften.

3. Baue deine Online-Präsenz auf

Bevor du mit weiteren Werbemaßnahmen startest, ist deine Website die wichtigste Ressource. Sie sollte benutzerfreundlich und übersichtlich sein, klar deine Leistungen, also die Preise und das Sortiment benennen. Sie sollte technisch einwandfrei funktionieren, weil sie so besser von KI-Modellen gefunden wird - um von ChatGPT beispielsweise zitiert zu werden (AEO). Das ist wichtig, weil die Konsument:innen heute häufiger Sprachmodelle nutzen statt der Googlesuche. Um sich im Internet durchzusetzen, ist ein schönes Website-Design das A und O. Nicht zu unterschätzen ist auch der Name deiner Domain. Je prägnanter, desto einfacher ist sie zu finden.

Mit einer Blog und einer About-Seite kannst du außerdem deine Geschichte erzählen. Ein Blog ist auch wichtig für relevante Themen und die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Du solltest deine Website pflegen, damit deine Online-Inhalte immer aktuell sind.  

Die Profile bei Instagram und TikTok kannst du nach und nach aufbauen - zum Beispiel mit Beiträgen zu Angeboten oder Aktionstagen. Die Sprachmodell wie AI-Overview zitieren auch viel Inhalte aus Videos und anderen Posts auf Instagram, weshalb Video-Content an Wichtigkeit zunimmt.

Ein Betrieb der regionalen Direktvermarktung benötigt keine große Reichweite außerhalb der Zielgruppe, die sich in der Region befindet. Du musst in der bestimmten Region nur möglichst bekannt sein. Dafür solltest du Keywords wie in der Nähe auf der Website verwenden oder den Ort oder die Stadt benennen, die du belieferst. Dazu solltest du auch bei Google Maps auffindbar sein.

4. Nutze Online-Marketing

  • Du solltest auf ein professionelles Design achten und auch dein Social Media sollte möglichst professionell aussehen.
  • Optimiere deine Inhalte für Suchmaschinen (SEO) und KI-Modelle (AEO) - denn Verbraucher:innen nutzen heute häufiger ChatGPT, statt zu googeln.
  • Für die KI-Optimierung benötigst du strukturierte Daten und crawlbare Seiten.
  • Um bezahlte Werbung (SEA) kommst du aber trotzdem wohl kaum herum. Wenn du Anzeigen schalten willst, ist Instagram allerdings vielleicht ein wichtigerer Kanal, weil du dort deine jüngere Zielgruppe besser auf dich aufmerksam machen kannst.
  • Neben der Pflege deiner Social-Media-Kanäle ist die kontinuierliche Optimierung deiner Website zentral.
  • Je größer dein Geschäft ist, desto mehr lohnt es sich, die Social-Media-Strategie auszubauen.
  • Für den Algorithmus ist Videocontent vor allem wichtig. Wenn du Videos oder Reels drehst für einen Kanal, kannst du sie auch für andere Plattformen wie TikTok nutzen.
  • Da das aber alles auch erstellt und gemanagt werden muss, kannst du das dauerhaft nicht alleine machen. Am Anfang wirst du das wahrscheinlich neben dem Tagesgeschäft managen, bevor du ein:e Mitarbeiter:in für das Marketing einstellst.
  • Sei individuell: jüngere Zielgruppen finden Individualität gut und folgen bei Instagram zum Beispiel nicht nur dem Unternehmen, sondern der Person dahinter, also zum Beispiel dir als Gründer:in. Wenn du einen Weg findest, nutze diesen Trend, um für dich und deine Produkte einen Hype aufzubauen.
  • Zum Online-Marketing gehört auch das Newsletter-Marketing oder das Versenden von Push-Nachrichten: FrachtPilot kannst du auch für deine Kundenkommunikation nutzen, und zwar indem du Massen-E-Mails oder Push-Nachrichten versendest. Diese können zum Beispiel Bestellerinnerungen enthalten oder Hinweise auf Rabattaktionen. In unserer Hilfe erfährst du mehr darüber.

5. Glänze mit Qualität

Hebe dich von der Konkurrenz ab, um mit deinem Lieferdienst herauszustechen. Du kannst dir dafür auch anschauen, was deine Mitbewerber:innen machen und was du vielleicht besser oder anders machen kannst. Zum Beispiel besondere Aktionen an bestimmten Tagen oder Mengenrabatte. Lieferungen an Feiertagen und am Wochenende sind auch Pluspunkte im Wettbewerb oder besonders kurzfristige Lieferzeiten. Zusätzlich kannst du auf besondere Verpackungen wie Mehrweg oder ein besonderes oder minimalistisches Design setzen.

Neue Kund:innen kannst du mit Rabatten für Neukund:innen oder kostenlosen Probebestellungen anlocken. Hast du sie überzeugt, kannst du auch Rabatte oder Gutscheine für Stammkund:innen anbieten. Der Schlüssel dabei ist Qualität und Zuverlässigkeit. Machen deine Kund:innen gute Erfahrungen mit deinem Lieferdienst, werden sie ihn vielleicht Freund:innen und Bekannten weiterempfehlen. Diese Empfehlungen werden Mundpropaganda oder Empfehlungsmarketing genannt. Dazu kannst du auch deine Kund:innen bitten, dir Rezensionen dazulassen, die du für deine Website und Social-Media-Posts verwenden kannst.

Fazit

Wie andere Dienstleistungen auch, solltest du online auffindbar sein mit einer Website und bei Social Media. Aber auch Offline-Marketing mit Flyern, Stickern und Postkarten ist nicht zu unterschätzen. Du musst deine Zielgruppe in der Region anlocken, in der du auslieferst. Die Reichweite darüber hinaus ist für deinen Brötchenlieferdienst nicht relevant. Vielmehr weist es darauf hin, dass es nicht effektiv ist.

Für deinen Brötchenlieferdienst benötigst du früher oder später auch ein ERP-System, damit du Rechnungen und Etiketten nicht händisch erstellen und deine Liefertouren nicht manuell und aufwändig planen musst. Genau dafür ist FrachtPilot ideal für dich! Wenn du noch auf der Suche nach der passenden ERP-Software bist, schau doch bei FrachtPilot vorbei, lerne uns in einem kostenlosen Webinar kennen oder teste FrachtPilot 30 Tage kostenlos. Wir freuen uns auf dich!