

Ein erster Schritt hin zur Eröffnung eines eigenen Businesses ist die Erstellung einer Website oder Shops. Mithilfe von AI Website Buildern ist es heute einfacher denn je. Wir erklären, was du wissen musst.
Neben dem herkömmlichen Bauen einer Website kannst du auch Baukastensysteme nutzen. Neuerdings gibt es auch AI Builder, die über Prompts funktionieren: Du formulierst, wie deine Seite aussehen soll und welche Inhalte du für welche Branche benötigst. Hierbei gibt es verschiedene Arten von AI Website Buldern.
Manche KIs greifen dabei auf ein Baukastensystem zurück. Statt selbst Templates und Vorlagen auszuwählen und anzupassen, erstellt die KI dir Vorschläge, die du anschließend bearbeiten kannst, wie du bei WIX nachlesen kannst. Hier bietet die KI eigentlich am wenigsten Mehrwert, da Baukasten-Websites vorher schon die einfachste Variante waren. Ein Nachteil davon ist, dass du häufig nicht den Anbieter wechseln kannst, ohne deine Seite zu verlieren.
AI Builder wie Divi AI oder Elementor AI sind eher geeignet für Nutzer:innen, die sich mit Website-Design oder dem Bauen von Websites auskennen, da sie mithilfe deiner Prompts einen Code für die Website schreiben. Dies hat den Vorteil, dass du mehr Kontrolle über die Seite hast. Der AI-Builder von Elementor ist als Plugin verfügbar und somit auch nur für Wordpress-Nutzer:innen verfügbar. Allerdings muss man sich dafür auch mit dem Hosting auskennen.
Andere AI Website Builder generieren über Prompts eine Datenbank, das Frontend und das Backend einer Seite. Da dies auch angepasst werden muss, ist es auch hier nur hilfreich, wenn man sich mit dem Programmieren von Websites auskennt. Außerdem musst du für solche AI-Builder sehr genau wissen, was deine Seite alles können soll, wie du bei Kopf und Stift nachlesen kannst. Das bedeutet, die wirklich guten KIs bringen dich oft weher weiter, wenn du auch Ahnung von der Materie hast.
Die KI nutzt NLP, natural language processing, um die Eingaben des/der Nutzer:in zu verarbeiten. Trainiert werden die AI-Website-Builder mit vorhandenen Websites, um zu wissen, wie das Endergebnis etwa aussehen soll. Mithilfe von Machine Learning lernt die KI, die Designs und Seitenentwürfe zu erkennen, die die Nutzer:innen beibehalten. So orientiert sie sich an guten Vorlagen und nicht an solchen, die am schnellsten geändert werden.
Bei den Prompts kommt es darauf an, möglichst genau zu sein, wofür du die Website benötigst und verwendest. In welcher Branche bist du tätig? Was für eine Zielgruppe hast du? Für ein tatsächlich personalisiertes Design solltest du möglichst viele Angaben machen, wer du bist, wofür dein Unternehmen steht und was deine Geschichte ist. Außerdem muss die KI wissen, welche Seiten du benötigst. Für einen guten Prompt musst du recht genau wissen, wie du dir das Design und den Aufbau der Seite vorstellst.
Die AI erstellt dir auch Bilder oder sucht passende heraus. Hier ist es wichtig, nach der Generierung der Seite die Bilder gegen eigene, echte Fotos auszutauschen. Außerdem solltest du prüfen, ob der Aufbau der Seite stimmt und ob bzw. wie du die Farben, Bilder und Schriften anpassen willst. Neben den KI-generierten Bildern verrät nämlich auch die Schrift häufig, dass du die Seite nicht selbst erstellt hast. Um zu vermeiden, dass die Seite am Ende zu generisch aussieht, solltest du sie so verändern, dass es am besten zu deinen Zwecken und Produkten oder Dienstleistungen passt.
Auch die Domain solltest du umbenennen. Diese darf noch nicht vergeben sein, sollte seriös wirken und möglichst einschlägig sein. Denn ohne eine personalisierte Domain wird die Website auch nicht funktionieren.
Zudem kann die KI kein rechtssicheres Impressum erstellen. Dies solltest du überarbeiten und vor der Veröffentlichung noch mal prüfen lassen. Denn gewerblich genutzte Seiten benötigen laut §5 TMG ein Impressum mit Pflichtangaben wie dem Unternehmenssitz, -name und –adresse. Außerdem die Registernummer und die Umsatzsteueridentifikationsnummer sowie der Kontakt, unter dem du erreichbar bist.
Ein Vorteil von KI für die Erstellung von Websites ist auf jeden Fall die Tatsache, dass du sie ohne Programmierkenntnisse allein erstellen kannst. Kostenlose Versionen sind generell meistens in der Anpassungsfähigkeit eingeschränkt, insbesondere, wenn man Code einfügen möchte; unabhängig davon, ob man AI verwendet oder nicht, wie du bei Wordpress nachlesen kannst.
Ein AI Website Builder wie Elementor-AI schreibt mithilfe von Prompts den Code der Website, statt Templates zu generieren. Bei Wordpress ist die KI-Erstellung nur als Plug-In verfügbar. Kennst du dich bereits mit dem Hosting einer Website aus, ist die Variante aber sinnvoll, weil schneller.
Willst du deine Website schnell und mit wenig Aufwand an den Start bringen, ist KI eine gute Lösung. Denn sie generiert dir sofort Vorschläge, die du auch direkt mit wenig Aufwand und ohne Vorkenntnissen anpassen kannst. Willst du zum Beispiel nur einen Blog starten, ist ein Baukastensystem oder ein AI-Builder vielleicht vollkommen ausreichend und die einfachste Variante, um schnell durchzustarten.
Mithilfe von Machine Learning lernt die KI, welche Designs schnell verworfen werden und welche besser geeignet sind. So werden die Vorschläge besser.
Für einen schnellen Einstieg ist die Erstellung deiner Website mit KI auf jeden Fall sinnvoll, einfach und praktisch. Je nach Zweck ist aber die Investition von mehr Zeit und Geld in die Erstellung besser geeignet. Denn anpassen musst du die Vorschläge des AI Website Builders trotzdem, um Floskeln, unpersönliche Bilder oder generische Designs zu vermeiden.
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Ja. Aber wenn du sie nicht bearbeitest, wird die Seite nicht fertig aussehen.
Nein. Die meisten AI Builder funktionieren über Prompts und generieren Seiten mit Templates. Allerdings kannst du damit den Anbieter nicht wechseln. Auf lange Sicht sollte man sich zumindest ein bisschen Kenntnisse in dem Bereich zulegen.